Rotwein

Oristan Crianza, trocken
Oristan Crianza, trocken
0,75 l
Primitivo Puglia IGT, halbtrocken
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0,75 l
Luna d'Oro Rosso IGT, halbtrocken
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0,75 l
Nero di Troia IGT, trocken
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0,75 l
Die Weinmacher Zweigelt Premium, trocken
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0,75 l
Orube Crianza D.O.Ca, trocken
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0,75 l
Mas Andes Reserva Carmenere, trocken
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0,75 l
Rocking Rooster, halbtrocken
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0,75 l
Aresti Cabernet Sauvignon Reserva, trocken
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0,75 l
Maître Philippe Rouge, trocken
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1,0 l
1538 Dornfelder Merlot, halbtrocken
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0,75 l
Freixenet Mederano Tinto, halbtrocken
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0,75 l
ausverkauft
Bio Pinotage Shiraz, trocken (Fairtrade)
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0,75 l
Bordeaux Chateau David Beaulieu, trocken
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0,75 l
Rossini Toscana Rosso IGT, trocken
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0,75 l
La Grande Classique Corbières AOP, trocken
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0,75 l
La Corazza Appasimento Terre Siciliane IGP, halbtrocken
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0,75 l
Castillo Viento Rioja Riserva DOCa, trocken
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0,75 l
Il Sarone Puglia Negroamaro IGT, trocken
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0,75 l
Vina Albali Gran Seleccion DOC, trocken
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0,75 l
Vinas del Rey Gran Reserva, trocken
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0,75 l
Edition H Cuvée Exklusiv, trocken
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0,75 l
Bio Tempranillo, Vegan, trocken
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0,75 l
Eagle Bay Zinfandel, trocken
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0,75 l
Spätburgunder, trocken
Spätburgunder, trocken
0,75 l
Le Sweet Filou Rouge, lieblich
Le Sweet Filou Rouge, lieblich
1,0 l

Rotwein – von fruchtig-leicht bis schwer und gehaltvoll

Die Herstellung von Rotwein gleicht einem Kunsthandwerk, ebenso wie der Genuss des aromatischen Getränks. Kenner beurteilen fachkundig Farbe und Bouquet des Weins, bevor sie sich langsam einen kleinen Schluck auf der Zunge zergehen lassen. Die Auswahl an Rotweinsorten ist riesig und bietet für jeden Geschmack und für jeden Anlass die passende Variante.

Unterteilt werden Rotwein, Weißwein und Roséwein, die Sie sofort anhand ihrer Farbe identifizieren können.

Rotwein erhält seine tiefrote, manchmal fast bläulich schimmernde Farbe von roten oder blauen Weintrauben. Anders als beim Weißwein werden die Schalen der Früchte beim Herstellungsprozess mitvergoren. In den Schalen befinden sich Farb- und Aromastoffe. Das erklärt den – im Vergleich zu Weißwein – intensiven Geschmack und natürlich die Farbe.

Allein in Deutschland werden circa 50 Sorten von Wein angebaut, weltweit gibt es Schätzungen zufolge über 8000 Rebsorten. Und die Winzerkunst steht nicht still: Ständig werden neue Weinsorten gezüchtet. Nachfolgend eine kleine Übersicht bekannter Rebsorten:

  • Barbera: Eine italienische Traube, aus der rubinrote Weine mit lieblichem bis trockenem Geschmack gewonnen werden.
  • Blauer Spätburgunder: Auch als Pinot noir bekannt. Er schmeckt vollmundig, samtig-mild und erinnert ein wenig an Brombeeren.
  • Cabernet Sauvignon: Eine exzellente Rotweinrebe, die Grundlage berühmter Bordeaux-Weine ist. Der Wein schmeckt recht kräftig.
  • Merlot: Auch hierbei handelt es sich um eine französische Rebsorte aus dem Bordeaux-Gebiet. Sie ist Grundlage dunkelroter Weine mit samtigem Geschmack.
  • Trollinger: Eine rote Traubensorte, die in Württemberg angebaut wird und zur Herstellung hellroter, frischer bis fruchtiger Rotweine verwendet wird.
  • Zinfandel: Eine Rotweinrebe aus Kalifornien, die für hochwertige, würzige Weine verwendet wird, mitunter zudem für preisgünstige Verschnitte.
  • Tempranillo: Sie gilt als die hochwertigste Rotweinrebe aus Spanien und ist Grundlage fruchtiger, leichter Rotweine.

Welcher Rotwein ist gut? Die Güteklassen geben Orientierung

In Deutschland hergestellter Rotwein wird in Güteklassen und Qualitätsstufen eingeteilt. Schauen wir uns einmal an, welche Qualitätsbezeichnungen es gibt und was sie bedeuten:

  • Tafelwein: Die niedrigste Qualitätsstufe. Für solchen Rotwein gibt es keine besonderen Qualitätsprüfungen. Er muss einen Alkoholgehalt von mindestens 8,5 Volumenprozent aufweisen und aus einem der folgenden Anbaugebiete stammen: Bayern, Rhein-Mosel, Neckar, Oberrhein.
  • Landwein: So wird gehobener Tafelwein bezeichnet, der 0,5 Volumenprozent mehr aufweist als Tafelwein und einen „gebietstypischen Charakter“ hat.
  • Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Abkürzung: Q.b.A.): In diese Kategorie fallen tatsächlich die meisten Weine deutscher Herstellung. Sie müssen zu 100 Prozent aus einem von 13 definierten Anbaugebieten stammen. Dazu gehören zum Beispiel Mosel, Franken, Sachsen, Pfalz und Rheinhessen.
  • Prädikatswein: Diese Weine müssen höchsten Standards gerecht werden, die sich auf die verwendete Art der Weinreben, den Reifegrad und den Geschmack beziehen. Prädikatsweinen darf kein Zucker zugefügt werden.

Wenn Sie nach einem guten Rotwein suchen, machen Sie mit einem Qualitätswein nichts verkehrt, wobei es durchaus wohlschmeckende Tafel- und Landweine gibt, die oft sehr günstig im Handel erhältlich sind. Für besondere Anlässe und anspruchsvolle Gaumen kann es sich jedoch lohnen, ein paar Euro mehr in einen gehobenen Rotwein zu investieren.

Rotwein zum Kochen und Essen

Rotwein ist einerseits beliebt als aromatisches Getränk zum Essen, andererseits dient er zuweilen selber als Zutat in einem Gericht. Sehr gut harmoniert Rotwein zum Beispiel mit Wild, er verfeinert aber auch Speisen wie Gulasch, Sauerbraten, Rinderrouladen und sogar Spaghetti Bolognese. Sie müssen nicht den besten Rotwein zum Kochen verwenden, den Ihr Weinregal gerade hergibt. Wichtig ist, dass die Aromen des Weins gut zu den Speisen passen. Ein trockener Rotwein eignet sich besser für herzhafte Gerichte als eine fruchtig-süße Variante. Der Alkohol im Wein verflüchtigt sich bei längerem Kochen der Rotweinsauce und nur das tolle Aroma bleibt zurück. Achtung: Wird der Rotwein nur kurz mitgekocht, bleibt in der Rotweinsoße Restalkohol erhalten. Für süße Speisen, wie Rotweinkuchen, können Sie liebliche und halbtrockene Weine verwenden.

Als Getränk zum Essen empfehlen sich ebenfalls spezifische Rotweine für bestimmte Speisen. Zwar können Sie natürlich grundsätzlich jeden Rotwein kredenzen, den Sie persönlich gerne mögen, dennoch wollen wir Ihnen nachfolgend einen kleinen Überblick geben, welcher Wein gut zu welchem Essen passt:

  • Leichte Rotweine (wie Trollinger oder Barbera) passen gut zu Nudelgerichten mit Sahnesauce
  • Mittelschwere, milde Rotweine (wie Bordeaux oder Burgunder) harmonieren ausgezeichnet mit rotem Fleisch und Bratgeflügel
  • Gehaltvolle Rotweine (wie Blauer Spätburgunder) reichen Sie zu Wild
  • Halbtrockene oder trockene Rotweine (wie Burgunder) schmecken gut zu Käse jeder Art

Zu kalten Vorspeisen, Meeresfrüchten, Fisch und weißem Fleisch passt Weißwein oder Rosé in der Regel besser.

Wichtig für den vollendeten Genuss ist, dass Sie den Wein stilecht aus Rotweingläsern trinken. Sie sind größer und bauchiger als Weißweingläser, um dem roten Tropfen ausreichend Raum zum Atmen zu geben. Apropos, atmen. Im Gegensatz zu Weißwein sollte Rotwein einige Zeit vor dem Genuss geöffnet werden, damit sich das Bouquet optimal entfalten kann. Was die Trinktemperatur angeht, unterscheiden Kenner nach Art des Rotweins. Normalerweise wird er, im Gegensatz zu Weißwein, nicht gekühlt serviert, wobei man leichte, fruchtige Sorten durchaus bei 12 bis 14 Grad Celsius genießen kann. Schwere, gehaltvolle Weine kredenzen Sie am besten bei 18 bis 19 Grad Celsius. Ideal ist es, Rotwein kühl, aber nicht kalt zu lagern, zum Beispiel im Keller; dann hat er in etwa die richtige Temperatur für den sofortigen Genuss.

Zum Thema Lagerung: Selten findet sich auf der Weinflasche ein Hinweis zur Haltbarkeit. Grundsätzlich gilt, dass Wein umso länger haltbar ist, je mehr Säure und Alkohol er enthält. Rotwein können Sie normalerweise mindestens ein Jahr lagern, meistens sogar deutlich länger. Ist die Flasche geöffnet, gilt das natürlich nicht mehr. Das Wichtigste ist, dass Sie die Flasche wieder verschließen, entweder mit dem Korken oder einem Weinverschluss. Im Kühlschrank hält der Rotwein bis zu einer Woche, ohne etwas von seinem Geschmack einzubüßen.

Rotwein – Wissenswertes für Ernährungsbewusste

Es gibt viele Mythen, die sich um Rotwein ranken. Eine davon besagt, dass ein Glas pro Tag gesund ist. So eine Aussage kann man über alkoholische Getränke generell nicht treffen. Studien, die positive Effekte belegen wollen, sehen sich Kritik an der Aussagekraft und Methodik ausgesetzt. Fest steht, dass Rotwein nicht besonders gut für die Figur ist. 100 Milliliter Rotwein haben je nach Sorte zwischen 65 und 85 Kalorien. Der Anteil an Kohlenhydraten beträgt circa 2 Gramm auf 100 Milliliter. Wer keinen Alkohol zu sich nehmen möchte, kann im Weinhandel zu alkoholfreiem Wein greifen.

Tipp: Rotweinflecken sollten Sie so schnell wie möglich entfernen, am besten mit viel Wasser und etwas Seife, anschließend geben Sie die Textilien in die Waschmaschine. Achten Sie darauf, Vollwaschmittel zu verwenden, da es Bleichmittel enthält, die dem Fleck zu Leibe rücken.

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