Sekt & Schaumweine

Stefano Colucci Prosecco Frizzante DOC, trocken
Stefano Colucci Prosecco Frizzante DOC,...
0.75 Liter (1 Liter = 2,65 €)
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Freixenet Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG, extra-trocken
Freixenet Conegliano Valdobbiadene...
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Acquesi Asti Spumante DOCG, süß
Acquesi Asti Spumante DOCG, süß
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Zonin Prosecco Spumante DOC, brut
Zonin Prosecco Spumante DOC, brut
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Duca del Valentino Spumante Rosato
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Duca del Valentino Vino Spumante Bianco
Duca del Valentino Vino Spumante Bianco
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Sekt – für prickelnde Momente

Es gibt sie einfach, diese Momente, in denen die Korken knallen müssen. Sekt steht quasi stellvertretend für freudige Anlässe. Wenn wir Geburtstag feiern, die Zusage für einen neuen Job ins Haus flattert oder Feuerwerk das neue Jahr begrüßt, stoßen wir mit Sekt an. Das prickelnde Gefühl auf der Zunge und der herrliche Geschmack von eisgekühltem Sekt machen jeden schönen Moment noch ein bisschen feierlicher.

Dabei ist es gar nicht immer Sekt, was auf unserer Zunge prickelt. Nicht selten ist es Prosecco oder zu ganz besonderen Momenten sogar ein Champagner. Denn streng genommen müssen wir zwischen Schaumwein, Sekt, Prosecco, Crémant oder Champagner unterscheiden. Alle haben ganz normalen Weißwein oder Blanc de Noirs als Basis und prickeln tun alle, aber in Herkunft und Herstellung gibt es teilweise große Unterschiede. Schaumwein ist in Deutschland der Oberbegriff für alles, was Kohlensäure enthält, die durch eigene Gärung entstanden ist. Perlweine, also alles was Frizzante oder umgangssprachlich „Secco“ heißt, sind hingegen normale Weine, denen vor der Abfüllung in Flaschen reichlich Kohlensäure zugesetzt wurde. Genauso wie bei unserem sprudeligen Mineralwasser, auf dessen Flaschen „mit Kohlensäure versetzt“ steht. Einfach „Schaumwein“ heißt aber auch alles, was aus Weinen der untersten Qualitätsstufe hergestellt wurde. Für Sekt müssen höhere Qualitätsanforderungen erfüllt werden. Dieser muss zum Beispiel mindestens 6 Monate reifen. Sekt b. A. (aus „bestimmten Anbaugebieten“) muss zu 100% aus dem auf der Flasche angegebenen Gebiet stammen. Das gilt auch für einen Crémant, einen Asti Spumante, einen Cava oder auch und ganz besonders für einen Champagner.

Jeder Sekt wird aus so genanntem Grundwein hergestellt. Je besser dieser Grundwein, desto besser später der Sekt. Dabei handelt es sich nur sehr selten um Wein aus einer einzigen Lage. Auch Jahrgangsunterschiede sind bei einem „normalen“ Sekt nicht erwünscht. Um sicher zu stellen, dass der fertige Sekt auch jedes Jahr gleich schmeckt, wird aus den Grundweinen eine Cuvée kreiiert. Das ist eine Kombination aus verschiedenen Weinen, die der Kellermeister aufwendig immer wieder aufs Neue zusammenstellt. Diese Cuvée wird dann mit Hilfe von ganz normalem Zucker und zugegebenen Hefen wieder zur Gärung gebracht. Die dabei entstehende Kohlensäure bleibt erhalten und darf nicht entweichen, bis diese zweite alkoholische Gärung zu Ende ist. So kommt das Prickeln in den Sekt – und auch ca. 1 Vol. % Alkohol kommt hinzu. Ganz zum Schluss entscheidet der Kellermeister, wie trocken oder süß der Sekt sein soll. Bevor der Stopfen in die Flasche kommt, erhält der Sekt eine kleine oder nicht so kleine Dosis Süße, je nach Geschmacksrichtung. Mit wieviel restlichem Zucker man es beim Sekt zu tun hat, sehen Sie in folgender Liste, welche sich auf Zuckergehalt pro Liter bezieht:

  • Brut zéro: bis 3 Gramm / Liter
  • Extra Brut: bis 6 Gramm / Liter
  • Brut: bis 15 Gramm / Liter
  • Extra trocken: 12 bis 20 Gramm / Liter
  • Trocken: 17 bis 35 Gramm / Liter
  • Halbtrocken: 33 bis 50 Gramm / Liter
  • Mild: über 50 Gramm / Liter

Sie sehen – ein trockener Sekt ist nicht wirklich trocken, wie ein ebenso bezeichneter Wein. Bei Wein ist die Obergrenze von Trocken bei 9 Gramm/Liter. Wer also auf seine Linie achten möchte, der sollte alle Prickler besser „Brut“ trinken. Diesen Begriff werden Sie am häufigsten bei Champagner finden. Dieser wird ausschließlich in der Champagne in Frankreich produziert.

Sekt genießen - pur oder als Cocktail

Wer etwas zu feiern hat, muss Sekt zuhause haben. Geburtstag, Hochzeit, Jubiläum, eine Gehaltserhöhung oder schlicht nur ein schöner Tag lassen sich vortrefflich mit einem Glas Sekt begießen. Aber welches Glas soll es sein? Bitte niemals, wirklich niemals eine so genannte Sektschale verwenden. Darin können Sie gerne ein leckeres Eis zum Sekt servieren, aber niemals ein prickelndes Getränk. Der einfache Grund ist der, dass sich die mit viel Aufwand in den Sekt gezauberten Perlen aus einer Schale im Nuh verflüchtigen. Zurück bleibt ein schales Getränk. Für Sekt, Prosecco, Crémant oder Champagner bitte immer ein schlankes hohes Glas mit Stiel verwenden und bitte auch nur am Stiel halten. Dann wird der Prickler nicht so schnell warm. Wenn Sie eine große Gesellschaft erfreuen wollen rechnen Sie bitte eine Flasche Sekt oder Champagner für 6 Personen. Die Gläser werden niemals voll eingeschenkt.

Sekt und Champagner werden immer sehr gut gekühlt bei 6 bis 8 °C serviert. Für die schönen Momente zu zweit sollten Sie immer Eiswürfel und einen Sektkühler bereit haben. Geben Sie etwas Wasser in den Kühler und dann die Eiswürfel dazu. So wird die Flasche am besten gekühlt.

Zum Öffnen entfernen Sie zunächst die Folie vom Flaschenhals und dann ganz vorsichtig die Agraffe, das ist das Drahtkörbchen. Nehmen Sie die Flasche dann in die rechte Hand, legen Sie den linken Daumen auf den Korken und umschließen Sie ihn fest mit dem Zeigefinder der linken Hand. Nun halten Sie die Flasche leicht schräg von sich weg (nicht in die Richtung von anderen Gästen) und drehen Sie die Flasche vorsichtig mit der rechten Hand. Der Korken bleibt fest umschlossen und bewegt sich schon bald von alleine aus der Flasche. Nur wer laut feiern will und keine Angst vor einer Sektdusche hat, lässt den Korken knallen. Der Kenner und Genießer lässt den Korken nur ganz langsam kommen bis es leise zischt. So starten erfolgreich jedes Fest und jeder Empfang.

Sekt ist zum Feiern da, nicht zum Aufheben. Im Gegensatz zu Wein wird Sekt niemals besser, wenn er zuhause rumliegt. Höchstens sechs bis acht Wochen sollte eine Flasche Sekt aufbewahrt werden und ist die Flasche erst einmal geöffnet muss sie getrunken werden. Zwar gibt es recht gut funktionierende Verschlüsse für geöffnete Sektflaschen, aber der Trick mit dem Silberlöffel ist absoluter Humbug.

Sekt eignet sich auch wunderbar zum Mixen mit fruchtigen Getränken. Der Klassiker ist Orangensaft. Aber auch ein kräftiger Schuss Pfirsichlikör ist sehr lecker oder probieren Sie doch einfach mal folgendes Rezept, den Blue Diamond: 2cl Gin werden mit der gleichen Menge Blue Curaçao und Zitronensaft verrührt und mit 6cl Sekt aufgefüllt. 

Das perfekte Sektfrühstück

Es gibt kaum etwas Romantischeres als ein Sektfrühstück. Natürlich gehört Sekt normalerweise nicht zu einem ausgewogenen Frühstück, doch dann und wann darf man schon einmal eine Ausnahme machen. Am Jahrestag Ihrer Beziehung, am Hochzeitstag oder am Geburtstag Ihres oder Ihrer Liebsten beispielsweise. Um Missverständnissen und hochgezogenen Augenbrauen Ihres Partners vorzubeugen: Zu einem Sektfrühstück gehört mehr als Sekt. Etwas Nahrhaftes dazu sollten Sie einplanen, zum Beispiel frische Croissants, süße Teilchen, kleine belegte Brötchen, appetitlich angerichtete Obststücke – alles, was sich ohne großen Aufwand verzehren lässt, ist geeignet. Und: Kaffee nicht vergessen!