Weißwein

Kaiserstuhl Grauburgunder Qualitätswein, trocken
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Morio Muskat Qualitätswein, feinherb
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Neuseeland Sauvignon Blanc, trocken
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Grüner Veltliner, trocken
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Trocken oder lieblich - Weißwein geht immer

Eine herrliche Vorstellung – Sommer, Sonne, zuhause auf der Terrasse, und nach einem anstrengenden Arbeitstag ein kühles Glas Weißwein. Die Auswahl ist fast unendlich groß, nicht nur Weine von heimischen Winzern, auch aus anderen Ländern kommen heutzutage leckere Weißweine, fruchtig-saftig und unkompliziert.

 

Wussten Sie eigentlich, dass auch aus blauen Trauben Weißwein hergestellt werden kann? Solche Weine heißen Blanc de Noirs oder weiß gekeltert. Rotweintrauben haben zwar eine blau-schwarze Schale, aber das Fruchtfleisch im Inneren ist fast farblos. Werden die blauen (schwarzen) Trauben nun nach der Ernte sofort ausgepresst, bleibt die Farbe in den Schalen und der Saft hat die Farbe eines Weißweins. Weißweintrauben haben keine Farbpigmente in den Schalen und besitzen wesentlich weniger Gerbstoffe, auch Tannine genannt, als Rotweintrauben. Deshalb unterscheiden sich Bouquet und Geschmack des Weißweins ganz deutlich vom Rotwein und sind mehr von den Aromen frischer Früchte geprägt.

Weißweine sind auch häufig in der lieblichen Variante mit deutlich schmeckbarer Süße zu finden. Das sind die genau die richtigen Weine für alle, die mit Säure ein kleines Problem haben. Ein ganz besonderer Wein und ein ganz besonders süßer Wein ist der Eiswein. Dieser wird aus komplett gefrorenen Trauben gewonnen. Wenn gefrorene Trauben gepresst werden, fließt ein hoch süßer Saft heraus, der sehr viel Fruchtzucker und konzentrierte Aromen enthält. Daraus entstehen Weine, die bei jedem Schluck eine kleine Explosion auf der Zunge auslösen.

Weißwein richtig genießen

In guten Restaurants gibt es für Weißwein und Rotwein unterschiedliche Gläser. Weinkenner haben oft sogar verschiedene Gläser für verschiedene Weißwein- oder Rotweinsorten. Für den normalen Weinliebhaber genügt es aber, je eine Sorte Gläser für Weißwein und Rotwein zu haben. Da Weißweine meist ein eher zartes Bouquet haben und auch am Gaumen leichter und verspielter sind als Rotweine, entfalten sie sich schon in einem etwas kleineren Glas sehr gut. Es sollte einen langen Stiel haben und nur leicht bauchig sein. Die Öffnung darf nicht zu groß sein, um die ganze Aromenfülle genießen zu können. Wichtig ist, dass Weißweine eine Temperatur von 10 bis 12 °C haben. So ergänzen sich Aroma und Fruchtsäure schön harmonisch. Falls sie einmal einen etwas älteren Jahrgang auf dem Tisch haben, darf der ruhig auch etwas höher temperiert sein, aber niemals über 14 °C. Geöffnete Flaschen sollten Sie recht zügig aufbrauchen. Am besten Sie verschließen die Weinflasche wieder und stellen sie in den Kühlschrank. Weißwein ist dann noch zwei bis drei Tage gut haltbar. Es gilt: Je voller die Flasche noch ist, desto länger die Haltbarkeit im Kühlschrank. Befindet sich nur noch ein kleiner Rest darin, gerade genug für ein Glas, sollten Sie den Weißwein am nächsten Tag aufbrauchen. 

In fast allen Weinbauregionen Deutschlands ist es Brauch, aus Weißwein und Mineralwasser eine Schorle zu mischen. Das halbiert fast den Alkoholgehalt und schmeckt an heißen Tagen ebenso gut wie ein kühles Bier. Nehmen Sie dazu einen sehr trockenen Weißwein und Sprudel aus Glasflaschen und mischen sie im Verhältnis 60 zu 40.

Weißwein zum Essen – Welcher Wein passt zu welcher Speise?

Weißwein ist leichter und fruchtiger als Rotwein, also passt er auch besser zu leichterem Essen und Gerichten mit Sahnesoßen oder asiatischen Gewürzen.

  • Müller-Thurgau / Rivaner passt gut zu kalten Vorspeisen und Salaten.
  • Trockener Riesling harmoniert ausgezeichnet mit Meeresfrüchten.
  • Sauvignon Blanc ergänzt Fischgerichte wunderbar. Für gebratenen Fisch greifen Sie aber besser zu Grauburgunder / Pinot Grigio.
  • Chardonnay eignet sich gut für Gerichte mit Krustentieren oder Paniertes.
  • Halbtrockener Riesling oder Weißburgunder empfehlen sich zu Kalb und Geflügel.

Viele helle Soßen lassen sich wunderbar mit Weißwein verfeinern. Achten Sie dabei darauf, einen trockenen Wein mit milder Säure zu verwenden. Die Säure könnte sich beim Reduzieren deutlich in den Vordergrund schieben.

Übrigens: Ein trockener Wein ist nicht gleichzusetzen mit sauer. Trockene Weine können sehr wohl vollmundig und fruchtig schmecken. Ausschlaggebend sind die Rebsorte und die Reife der verwendeten Trauben. Außerdem darf ein trockener Wein laut Gesetz durchaus ein paar Gramm unvergorenen Zucker enthalten. Die Obergrenze liegt dabei bei nur 9 Gramm pro Liter Wein, also weniger als 7 Gramm pro Flasche. Für Weine, die nicht sehr viel Säure haben, liegt die Grenze deutlich tiefer. Zum Vergleich schauen Sie mal auf einen Becher Joghurt, dort sind meist 16 bis 18 Gramm Zuckergehalt angegeben. Das bezieht sich aber auf 100 Gramm Joghurt. Das bedeutet also 160 Gramm pro Liter. Der Zuckergehalt in einem trockenen Wein ist also verschwindend gering.

Passt Weißwein zu einer gesunden Ernährung?

Weltweit gibt es bereits mehrere Studien, die belegen, dass moderater Weingenuss der Gesundheit förderlich sein kann, aber nicht muss. Wer gesund ist und sich ausgewogen ernährt, darf durchaus ein Gläschen Wein pro Tag trinken, ohne Entsetzen bei seinem Arzt auszulösen. Je nach Alkoholgehalt kann ein Glas Wein à 150 ml aber 100 bis 130 kcal enthalten, also ungefähr so viel wie ein normales Brötchen.

Aus welchen Traubensorten wird Weißwein gewonnen? 

  • Riesling: In Deutschland ist der Riesling mit Abstand die beliebteste Weißweinsorte und zugleich eine der ältesten Traubensorten, die heute noch großflächig im Anbau sind. Schon im Mittelalter wurde der Riesling urkundlich erwähnt und bereits im 18. Jahrhundert in einigen adligen Weingütern zur Hauptrebsorte erkoren. Fast 23% der deutschen Rebfläche ist derzeit mit Riesling-Reben bepflanzt. Die größte Bedeutung hat der Riesling in den kleineren Anbaugebieten Mittelrhein und Rheingau mit 67% bzw. 79% Anteil. Die größten Flächen befinden sich in der Pfalz (5.800 ha), an der Mosel (5.400 ha) und in Rheinhessen (4.400 ha). Charakteristisch für den Riesling ist seine prägnante Fruchtsäure, sein fruchtiger Duft, der häufig an Zitrusfrüchte erinnert und seine enorme Variabilität. Riesling-Weine können trocken, feinherb oder lieblich sein, sie können jung getrunken werden und ebenso gut viele Jahre im Keller reifen. Riesling ergibt die beste Weinschorle und bringt gleichzeitig die größten Weißweine der Welt hervor, von denen einer im Jahr 2016 für die unglaubliche Summe von 14 566 Euro pro Flasche versteigert wurde. Mit Riesling im Weinpaket sind Sie immer auf der sicheren Seite.
  • Müller-Thurgau: In fast allen deutschen Anbaugebieten ist der Müller-Thurgau eine sehr beliebte Rebsorte und hat mit einem Anteil von 8 bis 16% eine nicht geringe Bedeutung. Jeder achte Rebstock in Deutschland trägt Müller-Thurgau-Trauben. In Franken stellt er gar mit 28% die Hauptrebsorte. Diese Weine sind blumig-duftig und unkompliziert und dürfen jung getrunken werden, auch, wenn es keinen besonderen Anlass gibt. Manchmal findet sich auch ein Rivaner im Angebot, das ist ein Synonym für den Müller-Thurga
  • Grauburgunder und Weißburgunder: Die beiden Brüder Weißer Burgunder und Grauer Burgunder (aus Italien auch als Pinot Grigio bekannt) sind in Deutschland ebenfalls weit verbreitet und haben besonders in den großen Weinbaugebieten Rheinhessen, Pfalz und Baden eine sehr große Bedeutung. In Baden stellen die beiden zusammen sogar 22% der Rebfläche. Auch in Rheinhessen und der Pfalz gehört immer noch jeder zehnte Rebstock zu einer dieser beiden Sorten. Obwohl sie eng verwandt sind, unterscheiden sich die Weißweine aus Grau- und Weißburgunder doch ziemlich deutlich. Deutsche Grauburgunder-Weine sind oft sehr kräftig und füllen den Gaumen aus. Weißburgunder-Weine sind eleganter und etwas leichter.
  • Chardonnay: Der Chardonnay gehört ebenfalls zur Familie der weißen Burgundersorten und stammt ursprünglich aus dem Burgund in Frankreich. In den 1980er Jahren nahm die Popularität der Sorte ständig zu, sie verbreitete sich in Italien und den Weinbauländern der Neuen Welt (USA/KalifoCnien, Australien). Heute wird auch in der Pfalz oder in Baden Chardonnay kultiviert. Typisch für diese Rebsorte ist die Aromatik von exotischen Früchten, Honigmelone und Stachelbeeren.
  • Sauvignon Blanc: Der Sauvignon Blanc ist eine Rebsorte des französischen Südwestens, die immer mehr die Weinberge der Welt erobert. In Frankreich wird sie heute vor allem an der Loire (Sancerre) und in Bordeaux angebaut. Der Siegeszug des Sauvignon Blanc begann in Neuseeland, wo in den 1980er Jahren die ersten frischen und enorm fruchtigen Weine auftauchten, die von allen Weinliebhabern geschätzt werden. Aufgrund des ansprechenden Aromas werden aber auch in Spanien mehr und mehr Sauvignon-Weine angeboten. Heute gibt es sogar in Deutschland schon eine nennenswerte Produktion.
  • Grüner Veltliner: Ein echter Österreicher, auf natürliche Weise entstanden aus der Kreuzung der Rebsorte Traminer mit einer bis heute nicht identifizierten Sorte aus dem Burgenland. Für die Winzer ist der Grüne Veltliner nicht leicht zu pflegen, da seine Neigung zu hohen Erträgen gezügelt werden muss. Gleichzeitig sind diese Reben sehr anfällig gegen Krankheiten und lange Trockenheit. Ähnlich wie der deutsche Riesling kann diese österreichische Paraderebsorte aber alle Qualitätsstufen erreichen. Vom einfachen Zechwein bis zum hochfeinen Prädikatswein.

 

 

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